RheijnLand.Xperiences – Mit ‘Sophia’ grenzüberschreitend entlang verschiedener Museen

Am 6. Dezember 2018 gaben Erfgoed Gelderland, die Hogeschool van Arnhem en Nijmegen und die Hochschule Rhein-Waal in Schloss Doorwerth eine Sneak Preview von ‘Sophia’ und den ersten Ergebnissen von RheijnLand.Xperiences, dem Kooperationsprojekt für und mit deutschen und niederländischen Museen in der Region Rhein-Waal.

Mit RheijnLand.Xperiences wird eine verbindende Geschichte für die Museen im Grenzgebiet erstellt, um den grenzüberschreitenden Museumsbesuch zu fördern. Im Mittelpunkt steht eine Game-App, die Jugendliche (14-25 Jahre) herausfordert, Lehrling von der mysteriösen Händlerin Sophia zu werden, die mit Gefühlen, Erinnerungen und Ideen rundum Kunstwerken und Objekten in neun Museen in der Region handelt.  In der Sneak Preview Präsentation, moderiert von Marc Pil von der Academie voor Cultuurmanagement, konnten die Teilnehmer das Game, Sophia und die anderen Charakter kennenlernen.

Programm

Marc Wingens, Direktor von Erfgoed Gelderland hieß die Gäste willkommen und präsentierte eine kurze Einführung in das Projekt. Unten ihnen waren Frau Josan Meijers, Abgeordnete der Provinz Gelderland und Frau Birgitta Radermacher, Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Düsseldorf.

Willem-Jan Renger, Leiter des Innovativ Studios der Hogeschool voor de Kunsten in Utrecht und Erfinder der Ludodidaktik, führte die Teilnehmer in die Bedeutung des Lernens durch Spiele ein.

Dr. Tonguc Sezen von der Hochschule Rhein-Waal und Vera Lange von der Hogeschool Arnhem Nijmegen präsentierten das Game. Tonguc Sezen, Experte in ’Interactiver Storytelling’, ist der Erfinder von Sophia und dem übergreifenden Handlungsstrangs. Vera Lange, Interaction Designer, entwickelt die Spiele unter Berücksichtigung der Untersuchungsergebnisse unter der Zielgruppe.

Susanne Figner vom Museum Kurhaus Kleve erläuterte den Entwicklungsprozess aus der Perspektive des Museums. Der große Vorteil einer Game-App ist dass die Jugend mit einer App Dinge machen darf, die normalerweise nicht erlaubt sind, wie z.B, das Berühren von Objekten.

Begeisterte Reaktionen

Danach teilten die Teilnehmer sich in zwei Gruppen auf: die eine Gruppe spielte das Culture Clash Ratespiel und testete so auf lustige Weise die eigenen Kenntnissen über die deutsch-niederländischen Verbindungen. Die andere Gruppe spielte das Mini-Game und erhielt damit eine Kostprobe der Game-App. Die Teilnehmer waren begeistert. Im Anschluss gab einen informellen Umtrunk.

Die Game-App ist noch in Entwicklung. Reaktionen und Input der Spieler werden in der Weiterentwicklung berücksichtigt.